Albert Praun – Ein deutsches (Soldaten-)Leben 1894 - 1975 Das Buch zu seinem 110. Geburtstag und gegen das Vergessen...

Hitlers Nachrichtenchef
Von Klaus Dangel

„Ich warne eindringlich vor jeder Art von Kriegsbegeisterung. Denn Krieg kann niemals Glück bringen, sondern immer nur Not, Elend und Tränen zur Folge haben.“ – Mahnung eines Mannes, der General unter Hitler war, nach dem Krieg in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurde, sich in den Jahren danach viel mit den Aspekten des Krieges auseinandersetzte. 1965 veröffentlichte er seine Erfahrungen in dem Buch „Soldat in der Telegraphen- und Nachrichtentruppe“. Fast 40 Jahre später hat nun seine Enkelin das Vermächtnis ihres Großvaters aufgegriffen, das sie als entschiedene „Nie-Wieder-Warnung“ verstanden hat: Hella Praun, früher Südkurier-Mitarbeiterin in Donaueschingen, heute Sportjournalistin in München, hat die Aufzeichnungen des Großvaters aus dem Blickwinkel der heutigen Generation aktualisiert. Unter dem Titel „Albert Praun – Ein deutsches (Soldaten-)Leben 1894 – 1975 ist ihr Buch im Selbstverlag erschienen. (…) Als Teilnehmer zweier Kriege, nach Gefangenschaft, Währungsreform, persönlicher Armut in der Folge brachte er die Schilderung seines soldatischen Berufslebens zu Papier. Seiner Enkelin viel wichtiger erschein Prauns distanzierter Blick auf den Krieg. Er liefere zwar keine Antworten „auf die ‚Wie konnten sie nur’-Fragen der nachfolgenden Generationen. Aber seine Memoiren bringen ihn, und damit auch die Männer und Frauen seiner Zeit, endlich nahe.“

Südkurier – 16. November 2004

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ISBN-Nr. 3-937082-22-0    324 Seiten    Hardcover    22,- Euro :HOME:WARUM?:LESEPROBEN:PRESSE:BESTELLUNG:IMPRESSUM: