Albert Praun – Ein deutsches (Soldaten-)Leben 1894 - 1975 Das Buch zu seinem 110. Geburtstag und gegen das Vergessen...

Ich warne eindringlich vor jeder Art von Kriegsbegeisterung. Denn Krieg kann niemals Glück bringen, sondern immer nur Not, Elend und Tränen zur Folge haben.
Albert Praun

„General Praun gab sich keinen Illusionen über den Ausgang des Krieges hin. Er ging aber einig mit der von General Guderian immer wieder vertretenen Auffassung, daß es vor Kriegsende vor allem eine Überflutung des Reichsgebietes durch bolschewistische Armeen zu verhindern gelte. Dazu mussten Nachrichtenverbindungen für die operative Führung, für die Versorgung von Millionen von Soldaten, für die Rückführung von Verwundeten bis zuletzt zur Verfügung stehen. Für dieses Ziel setzte er sein ganzes Können und seine ganze Kraft ein.“
Nachruf des Fernmelderings auf Albert Praun, 1975

„Der tapfere deutsche Soldat griff gehorsamst gegen einen ebenso tapferen französischen Soldaten an...“
Albert Praun, 1914

„Wir kamen an, als die Einwohner mit kärglichem Gepäck und wenig Habe auf Handwagen ihre Heimat räumten – wie oft sollte ich dieses schreckliche Bild im Westen und Osten und schließlich in der deutschen Heimat noch erleben!“
Albert Praun, 1915

„Unsere braven Männer wurden immer wieder überfordert, ohne dass man ihnen die notwendigen Mittel zum Kämpfen gab. Es fehlte an allem…“
Albert Praun, 1941

„Das Schlachtfeld sah mit unbeerdigten Toten, zerschossenen Panzern und verlassenen Geschützen wüst aus…“
Albert Praun, 1942

„Vor der Frostperiode kam der hässliche Befehl des Quartiermeisters, im noch weichen Boden Gräber als „Vorrat“ für den Winter auszuheben. Der Anblick dieser offenen Gruben legte den Gedanken nahe, für wen sie das Schicksal bestimmt habe…“
Albert Praun, 1943

„Um meine Familie nur irgendwie über Wasser halten zu können, bin ich bereit, auch noch die letzten Pfennige für eine persönliche Vorstellung zu opfern, um eine Arbeit zu finden, gleichgültig welche, gleichgültig wo“
Albert Praun, 1947

„Meine tüchtige und tapfere Frau, die so viele Kriegs- und Nachkriegsjahre durchgehalten hat, nun ihre schlecht bezahlte Heimarbeit, Nähen und Stricken, nicht mehr beherrscht und immer häufiger Selbstmordpläne für die ganze Familie wälzt!“
Albert Praun, 1948

1:2:3:4:5:6::Buchbesprechungen (PDF, 30k) :weiter
ISBN-Nr. 3-937082-22-0    324 Seiten    Hardcover    22,- Euro :HOME:WARUM?:LESEPROBEN:PRESSE:BESTELLUNG:IMPRESSUM: